Welcher hochschulpolitisch engagierte junge Mensch kennt sie nicht- die Jungsozialisten. Ihr Zeichen eine Rote Rose, ihre Wurzeln irgendwo im nicht mehr ganz so jungen Sozialismus, ihre ehrenwerten Mitstreiter in einem großteil der Asten bundesweit vertreten, ihre Konten voller Zuschüsse der Mutterpartei.
Wenn etwas sicher ist, dann die Tatsache, dass sich an dieser Organisation die Geister scheiden.
Während die Oppositionslisten sich verstärkt ohnmächtig fühlen angesichts der Neuerungen, welche durch die Juso Hochschulgruppen bundesweit durchgesetzt worden sind, sprechen die Jungsozialisten von Umstrukturierungsmaßnahmen, welche die Effizienz des AStAs als Service-Center für die Studierenden erhöhen soll. Oftmals ist es für die Minderheitslisten unmöglich auf die Misstände und Entwicklungen aufmerksam zu machen. Die Öffentlichkeit und die Studierenden haben schon lange das Interesse an studentischer Mitbestimmung verloren. Für viele ist es oftmals nicht mehr als ein symbolischer Brotkrumen, welcher der 68er Generation als Ventil für politisches Engagement angeboten wurde und nun machtlos ist angesichts von Studiengebühren und Bolognaprozess. Es fehlt ein Forum um auf Misstände innerhalb der studentischen Selbstverwaltung aufmerksam machen zu können. Anonym. Ohne Mobbing und andere Repressionen und Abstrafungsmaßnahmen fürchten zu müssen. Diesen Zweck soll diese Seite zumindest rudimentär erfüllen.
Doch wie steht es um eure Ansichten um und über Juso-Listen an eurer Hochschule?
eure AdministratorIn